Direktvertrieb über die Suchmaschine Nr. 1

Google-Marketing

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Google ist in Deutschland nach wie vor die Suchmaschine Nr. 1 für Online-Shops und ambitionierte Websitebetreiber ein Muss für den Online-Direktvertrieb, zumindest bis sich mögliche Alternativen etabliert haben. Doch trotz aller Bemühungen und vollmundigen Versprechen vor allem der Verantwortlichen in der EU sind die Alternativen rar. Microsoft ist mit Bing gescheitert, Quant ist noch zu klein und Duckduckgo greift auch wieder im Hintergrund auf Google zurück. Wie funktioniert also Google?

Keyword-Analyse als Ausgangspunkt

Grundlage für das Google-Marketing sind von je her die Suchbegriffe (Keywords) der Nutzer, die sich auf die Suche nach Dienstleistern, Produkten und Themen beziehen können. Zu jedem Suchbegriff wird eine Suchergebnisliste (SERP - Search Engine Result Page) eingeblendet, die auf der ersten Seite Textanzeigen aus dem Google-Ads-Programm und dem organischen Ranking beinhalten. Ziel ist es, mit der eigenen Textanzeige auf die erste Seite zu kommen, da dort rund 80 Prozent der Klicks absorbiert werden. Wer erst irgendwo ab der dritten Seite auftaucht, ist zu diesem Keyword bei Google eigentlich nicht existent. Auf den kleineren Displays der Smartphones und Tablets ist der Kampf um die Sichtbarkeit noch extremer. Der Vorteil von Google-Marketing liegt darin, dass Werbung (Textanzeigen) auf Nachfrage (on demand) genau zu dem gesuchten Begriff eingeblendet wird. Werbung ist also geradezu erwünscht!

Möglichkeiten des Google-Marketings

  • Google Ads: Diese Textanzeigen, die nach der Eingabe von Suchbegriffen (Keywords) oben und rechts auf den Google-Trefferlisten eingeblendet werden, sind kostenpflichtig. Die Positionierung der eigenen Ads-Anzeige bestimmt sich in einem permanenten Auktionsverfahren nach dem gebotenen Höchstpreis pro Klick in Relation zu den anderen Geboten, aber auch durch den eigenen Qualitätsfaktor, der u. a. durch die Anzahl der Klicks auf eine Anzeige bestimmt wird. Erfolgsfaktoren sind die richtige Formulierung der Textanzeige, eine optimierte Landing Page, auf die Interessenten beim Klick auf die Anzeige gelangen, und ein ständiges Controlling von Budget, Klicks und Konversionsraten. Mittlerweile sind auch Display-Anzeigen mit Fotos möglich.
  • Google-Ranking: Das ursprüngliche Herzstück der Google-Suchergebnisliste waren die “natürlichen” Treffer, deren Reihenfolge Google nach einem aus über 200 Kriterien umfassenden Bewertungsprozess bestimmt. Diese organische Trefferliste wird vor allem bei regionalen Suchbegriffen zumindest auf der ersten Seite von Google-Ads und Google My Business an den Rand gedrängt. Gleichwohl bleibt die Suchmaschinenoptimierung ein wichtiges Feld für Ihr Online-Marketing. Sie können Ihr Google-Ranking dadurch verbessern, dass auf Ihrer Website die zu den relevanten Keywords passenden Texte in optimierter Form stehen, Ihre Website-Technologie keine Stolperfallen für die Google-Robots aufweist und genügend gute Links auf Ihren Internetauftritt verweisen (Aufbau regionaler und themenaffiner Backlinks).
  • Google My Business: Das Branchenbuch von Google ist für Unternehmen immer noch kostenlos und kann über das Google-Konto eingerichtet werden. Vor allem bei regionalen Suchbegriffen (z. B. Arzt Dortmund) werden zwischen den kostenpflichtigen Textanzeigen und der organischen Trefferliste eine begrenzte Anzahl Unternehmen mit Links zum Google-my-Business-Profil und der eigenen Website angezeigt. Da immer mehr Nutzer auch mobil nach lokalen Anbietern googeln, verlieren Branchenbücher wie die Gelben Seiten zunehmend an Bedeutung. Sie können das Ranking Ihres Google-my-Business-Profils verbessern, indem Sie ihr Profil bei Google mit den richtigen Suchbegriffen belegen, alle Datenfelder ausfüllen und aktuell halten und für positive Online-Bewertungen Ihrer Kunden sorgen.

Google bietet mit Google Search Central auch genügend Werkzeuge, um Ihre Online-Aktionen jederzeit faktenbasiert zu steuern und zu optimieren.

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