Werbebriefe in Corona-Zeiten

Dialogmarketing

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Wer clever ist und über Marketingbudgets verfügt, handelt antizyklisch und gegen den Mainstream. In der Corona-Krise haben fast alle Unternehmen ihre Aktivitäten und Marketingbudgets heruntergefahren. Investiert wird vor allem in Online-Marketing. Versuchen Sie es mal mit dem klassischen Werbebrief. Gut gemacht, schafft dieser Klassiker es auf die Schreibtische der Entscheider, die in Corona-Zeiten leerer als sonst sein dürften. Direkt, individuell, hochwertig und mit Antwortmöglichkeiten über eine spezielle Website (Landing Page) versehen, so funktionieren Werbebriefe noch immer. Emotionale Print-Kampagnen im Dialogmarketing sind noch lange nicht out. Im Gegenteil, hochwertiges Papier mit maßgeschneiderten Angeboten in der Hand zu fühlen, ist ein ideales Kontrastprogramm zur Digitalisierung. Außerdem vermeiden Sie bei guten Werbebriefen an eine klare Zielgruppe teure Streuverluste. 

Erfolgsfaktoren im Dialogmarketing

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat der Direktansprache von Nichtkunden enge Grenzen gesetzt. Das Versenden von Werbebriefen ist jedoch nach wie vor an Privatpersonen und Unternehmen möglich, sofern die Adressaten nicht widersprechen. In Zeiten der medialen Reizüberflutung müssen Sie Werbebriefe professionell vorbereiten und umsetzen. Denn ein durchschnittlicher Werbekontakt bei einem Werbebrief dauert nur 2 Sekunden. Zu den Erfolgsfaktoren gehören:

  • Qualität: Alle Werbemittel, egal ob Werbebrief, Antwortkarte und Website müssen passend zum Produkt und zur Zielgruppe professionell gestaltet und getextet sein. Im Trend liegen hochwertige Materialien und echte Unterschriften. Eine seriöse Ansprache wirkt häufig besser als eine marktschreierische.
  • Adressen: Auch die Adressen müssen stimmen. Falsche Namen und Verwechselungen des Geschlechts bei der Anrede sind KO-Kriterien. Adressen bekommen Sie von Adresshändlern. Noch besser ist es, wenn Sie einen eigenen Bestand selbst recherchieren und aufbereiten. Spezielle Dienstleister, die verfügbare Adressen (z. B. aus dem Impressum) nach Stichworten im Internet crawlen, sind dabei hilfreich.
  • Relevanz: Das in der Direktansprache angebotene Produkt muss für die Empfänger relevant und individuell sein. Deshalb ist die Adressauswahl wichtig.
  • Emotion: Durch die Transparenz, die das Internet schafft, gewinnen sachliche und beweisbare Werbebotschaften an Bedeutung. Gleichwohl sollte die sinnliche Seite nicht zu kurz kommen. Durch spezialisierte Drucker sind z. B. haptisch anspruchsvolle Werbematerialien als Mailingbeilage möglich.
  • Interaktion: Die Gestaltung der Responseelemente (z. B. Antwortkarte oder Online-Formular einer Landing Page) ist besonders wichtig, um die Antwortquote zu maximieren. Hierfür gibt es anerkannte Gestaltungsregeln.

Stufen des Dialogmarketings

  • Zielgruppendefinition: Für Dialogmarketingaktionen benötigen Sie aktuelle Adressen, sowohl für eine persönliche Ansprache als auch für unpersönliche Postwurfsendungen. 
  • Konzeption und Realisierung: Auf Dialogmarketing spezialisierte Agenturen unterstützen Sie bei der Zielfestlegung und Werbegestaltung. Als Full-Service-Dienstleister übernehmen sie auch den gesamten Prozess rund um den Mailingversand – vom Druck über Konfektionierung, Kuvertierung bis hin zur Frankierung (Lettershop).
  • Distribution und Versand: Neben der Deutschen Post mit ihren speziellen Tarifen (z. B. Dialogpost) gibt es auch regionale Dienstleister (z. B. LVZ-Post), die häufig von Verlagen gegründet wurden und auch preislich attraktiv sind. 

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