30.11.2019

Wie Sie Markenidentitäten schaffen

Firmenlogo

© NicoElNino - stock.adobe

Es gibt sicherlich nicht „das richtige“ Logo. Aber viele der bekannten Logos haben eine Gemeinsamkeit: sie sind alle einfach und einprägsam. Denken Sie an das Logo von Apple mit dem angebissenen Apfel, an die drei Streifen von Adidas oder das große M von McDonald´s.

Ein gutes Firmenlogo ist Teil der Markenidentität, unverwechselbar und hebt sich positiv von der Konkurrenz ab. Schriftzug, Farbe und Bild passen zum Unternehmen. Das Zeichen ist selbsterklärend, der Schriftzug gut lesbar. Die Kombination ist stimmig und der Bezug zu Ihrer Arbeit ist offensichtlich. Vermeiden Sie verspielte und komplizierte Formen. Achten Sie bei der Gestaltung auf Einfachheit und Prägnanz. Ihr Logo begleitet Sie jahrelang und hat erst nach einiger Zeit den gewünschten Wiedererkennungseffekt. Es sollte daher einige Moden und Trends überstehen. Wort- und Bildmarke bilden eine Einheit, wirken "aus einem Guss".

In sechs Schritten zum Firmenlogo

  • Aussagekräftiger Schriftzug: Sie sind Inhaber eines Familienbetriebs? Ergänzen Sie Ihren Familiennamen mit einem Zusatz, der auf Ihre Leistung hindeutet. Spielen Sie z. B. alle möglichen Variationen für Ihre Berufsbezeichnung durch, ob nun "Umzugsservice Ulbricht", "Ulbricht Umzüge" oder einfach "Der schnelle Ulli". Wenden Sie auch die verschiedenen Techniken zur Bildung eines Markennamens an.
  • Schrifttype auswählen: Wählen Sie mindestens fünf geeignet erscheinende Schriftarten aus: ausdrucken, vergleichen, Freunde fragen. Ist die Schrift in verschiedenen Größen gut lesbar? Wenn nicht, scheidet sie aus, so schön sie auch sein mag. Probieren Sie auch die Varianten kursiv oder fett. 
  • Bildmotiv auswählen: Jetzt kommt der schwierige Teil: Welche Symbole kennzeichnen Ihren Berufszweig? Für Handwerker ist diese Aufgabe relativ leicht zu bewältigen. Jeder hat sein Werkzeug: Frisöre (Kamm oder Schere) genauso wie Maler (Pinsel) oder Tischler (Hobel). Bei abstrakten Dienstleistungen ist mehr Kreativität gefordert.
  • Schrift und Bild zusammenbringen: Stimmen Sie Größe und Ausrichtung von Name, Firmenbezeichnung und Bildmotiv aufeinander ab. Nehmen Sie sich Zeit, bis Sie die idealen Proportionen gefunden haben.
  • Farbliche Akzente setzen: Jetzt kommt die Farbe ins Spiel. Haben Sie in der obigen Liste Ihren Favoriten gefunden? In welcher Abstufung? Wer weiß, wofür Farben stehen, kann damit die richtige Wirkung erzielen. Achten Sie auf ausreichend starke Kontraste für die Schwarz-Weiß-Version!
  • Prüfen und überarbeiten: Wenn das Ergebnis vorliegt, sind die einzelnen Logo-Bestandteile oft so häufig hin- und hergeschoben worden, dass Sie den neutralen Blick verloren haben. Holen Sie sich also Feedback von Mitarbeitern und Kunden und seien Sie offen für Verbesserungsvorschläge.

Und nicht vergessen: Tragen Sie Ihr Firmenlogo als Wort-Bild-Marke beim Patentamt München ein. Sie können den Markenschutz direkt online selbst oder mit Hilfe eines Anwalts für gewerblichen Rechtsschutz beantragen.

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