Was passieren sollte, wenn das Unternehmen übergeben worden ist

Nach der Unternehmensnachfolge

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Wann die Unternehmensnachfolge abgeschlossen ist – darüber kann es recht unterschiedliche Auffassungen zwischen Senior und Nachfolger geben. Umso wichtiger ist es, klare Regeln und Vorstellungen für die Zeit nach der Unternehmensnachfolge zu entwickeln.

Unternehmensnachfolge – die Zeit danach

Mit dem offiziellen Arbeitsbeginn eines Nachfolgers ist nicht unbedingt der vollständige Rückzug des Senior-Chefs verbunden. Häufig ist es für das Unternehmen und seine Gesellschafter sinnvoll, ihn weiterhin einzubinden – entweder noch direkt ins operative Geschäft oder in eher beratender Natur, zum Beispiel als Beirat des Unternehmens.

Besonders in Familienunternehmen kommt es häufiger vor, dass Senior und Junior über einen längeren Zeitraum gemeinsam die Geschäfte führen. Das gibt dem Junior ausreichend Zeit, vom Senior zu lernen und Fehler aus Unbedarftheit oder mangelnder Erfahrung zu vermeiden. Der Senior-Chef oder die -Chefin wiederum gewinnen Vertrauen, dass der Nachfolger der Aufgabe gewachsen ist. Mit einer stufenweisen Übergabe der Gesellschaftsanteile kann der abgebende Unternehmer die Übergabe auch als Gesellschafter abbilden.

Dennoch sollten schon von Anfang an ein klares Ziel und ein Zeitplan dieser gemeinsamen Phase definiert werden. Dies kann eine zeitliche Frist sein oder an bestimmte Kriterien geknüpft sein. Geschieht dies nicht frühzeitig, kann es bei der Unternehmensnachfolge leicht zu Konflikten aufgrund unterschiedlicher Rollenvorstellungen kommen. Diese können zu einer Zerreißprobe für das Unternehmen führen; die Mitarbeiter werden vor schwierige Loyalitätsentscheidungen gestellt, die Strategie erscheint Stakeholdern unklar. Auch birgt eine immer wieder aufgeschobene Unternehmensnachfolge die Gefahr, dass sich der Nachfolger frustriert abwendet. Und nicht zuletzt sollte auch die Möglichkeit bedacht werden, dass sich während der endlichen Übergangsphase zeigt, dass der Nachfolger den Erwartungen nicht gerecht wird. Für diesen Fall sollte es einen Plan B geben (evtl. Verweis auf Beitrag „Unvorbereitete Nachfolge“).

Unsere Erfahrung – unsere Empfehlung für die Zeit nach der Übergabe:

Unternehmer sind oft in Netzwerken organisiert. Doch meist bestehen diese Netzwerke aus noch aktiven Unternehmern. Daher ist es sinnvoll, schon im Vorfeld der Unternehmensnachfolge gezielt den Austausch mit Unternehmern zu suchen, die die Nachfolge bereits erfolgreich abgeschlossen haben. VR Equitypartner verfügt durch jahrzehntelange Erfahrung mit Hunderten Direktbeteiligungen über ein umfassendes Kontaktnetz zu ehemaligen Unternehmern. Gerne vermitteln wir hier Kontakte und begleiten in allen Stadien der Unternehmensnachfolge.

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